„familiäre Sensationen“

Die letzten Tage waren voll und ich merke, dass ich das was ich eigentlich in meiner unterrichtsfreien Zeit alles schaffen wollte nicht hinbekomme. Aber so ist das eben, zu viele Punkte auf der to do Liste verderben das Leben. Immerhin habe ich heute das druckfertige Manuskript meiner gekürzten Doktorarbeit an den LIT Verlag geschickt. Ein …

„kausaler Zusammenhänge: Micosoft und Nervenzusammenbruch“

Heute den ganzen Tag formatiert und versucht meine Doktorarbeit auf das vom Verlag gewünschten Format zu pressen. Ein schwieriges Unterfangen. Nachdem ich die ganze Arbeit mit blutenden Herzen schon um 100 Seiten inhaltlich kürzen musste, presste ich sie jetzt in die gewünschte Formatvorlage mit dem irrwitzigen Versuch nicht noch mehr zu küren. Ein schier unmögliches …

„Biographie & Entscheidungen“

Wir haben gestern einen alten Schornsteinfegerfreund mit seiner Familie besucht, was sehr schön war. Wir waren schon zusammen auf der Schule haben dann Schornsteinfeger gelernt und auch so viel miteinander unternommen, vor allem wenn es um Musik ging. Unzählige Konzerte besucht und Platten und CDs gekauft. Dann haben sich unsere gemeinsamen Wege getrennt, zwar blieben …

„Jedermann“ von Philip Roth

Anfang und Ende des Buches spielen auf dem Friedhof. Dazwischen das Leben. So ist es bei Jedermann. So ist es bei uns. Passend umrahmt Roth seinen lebensmüden Inhalt, literarisch als Ringroman verpackt, endet ein Leben und beginnt doch wieder ein Neues. Ein Neues, ja, aber doch wieder dasselbe. Das Leben ist austauschbar, zumindest das der …

„Das wars.“

Das Jahr ist rum. Das nächste steht schon vor der Tür. Es kann losgehen. Neues kommt und doch nimmt man vieles Alte mit. Zuviel vielleicht. Aber das zurücklassen fällt schwer und ist zudem nicht einfach. Anderseits bleiben viele Momente zurück, das Leben schnellt voran und manchmal gelingt es mir nicht es festzuhalten. Besonders im Schönen.Vieles …

„Menschenwürde!?“

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat heute ein ethisch mehr als fragwürdiges Urteil gefällt. Danach dürfen Mieter eines Hauses die Miete mindern, wenn Arbeitslose und/oder Suchtgefährdete im Haus ein und ausgehen. Alleine die Möglichkeit, dass sie die Mieter belästigen könnten (man beachte den Konjunktiv!!) ist Grund genug nicht den vollen Mietpreis zu bezahlen (und wir reden hier …