„Endlich die Wahrheit über Emerging Church!“

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Zumindest aus der Sicht von Tobias Künkler, Arne Bachmann und mir. 🙂 Nachdem es in den letzten Jahren immer wieder die abstrusesten Beschreibungen über die Emerging Church Bewegung gegeben hat, haben wir drei mal aus unsere Sicht aufgeschrieben, wie wir die Entwicklung wahrgenommen und erlebt gesehen haben. Hier die Gliederung:1. Von der Emerging-Church zum emergenten Dialog 2. Startpunkt tiefgreifender kultureller Wandel 3. Entstehung International 4. Entstehung in Deutschland 5. Theologische Verschiebung/ Suche nach dritten Wegen 6. Wirkungsfelder und ein Praxisbeispiel 7. Fragen und Einladung zum Dialog Und die Einleitung als kleiner Appetithappen! 🙂

„Was ist Emerging Church?“ Dies ist sicher eine der häufigsten Fragen, die uns in den letzten Jahren gestellt wurde. Teilweise interessiert, teilweise irritiert, teilweise auch ungeniert. Erstaunt waren wir manchmal, mit welcher Überzeugung Menschen ihr Halbwissen verbreiten, Gerüchte streuen oder einfach manches nicht verstehen. Auch wenn es schwer ist, eine komplexe Bewegung in ein paar Seiten zu erklären, möchten wir hier trotzdem versuchen, unsere Sicht der Dinge, nicht vollständig, sicher verkürzt und jederzeit ergänzungswürdig, darzulegen. Die Emerging Church gibt es nicht, sondern wir wollen in diesem Buch beschreiben, wie sich eine internationale Bewegung im deutschen Kontext äußert. Statt von einer Bewegung sprechen andere eher von dem emergenten Dialog. Was Emerging Church also ist und damit auch nicht ist, erläutern wir im ersten Kapitel dieses Buches. Im zweiten Kapitel gehen wir dann auf den tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel ein, der im Hintergrund für die Entstehung der Emerging Church steht bzw. den Rahmen für das Bild darstellt, das wir hier skizzieren wollen. Im dritten Kapitel erläutern wir die Entstehung der Emerging Church aus einer internationalen Perspektive, im vierten Kapitel betrachten wir näher, was sich im deutschen Kontext ereignet hat. Einige wichtige theologische Aspekte, die in diesem Dialog entstanden sind oder aufgegriffen wurden, werden im fünften Kapitel erörtert, bevor im sechsten Kapitel beispielhaft aufgezeigt wird, welche Experimente dadurch in der Praxis entstanden sind. Wir enden schließlich im siebten Kapitel mit einigen zentralen Fragen, die im emergenten Dialog immer wieder gestellt werden, sowie einigen Antwortversuchen darauf. Uns ist es wichtig mit diesen Fragen zu enden, da dieses Buch vor allem eine Einladung an die Leserin/ den Leser darstellen soll, sich am emergenten Dialog zu beteiligen, d.h. mit uns und anderen ins Gespräch zu kommen, dabei eigene Fragen zu stellen und Antworten zu versuchen.

Hier kann das komplette Buch bestellt werden! Übrigens mit sensationellen Illustrationen von Matthias Gieselmann!

8 Comments

  1. Schon lange vorbestellt, warte noch immer! 😉
    Hab vor kurzem vernommen, dass Brian McLaren ein homosexuelles Paar getraut hat. Kann es zwar nicht verifizieren, würde mich aber nachdenklich stimmen….

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  2. Vielen Dank! Obwohl mein Filter den Grossteil der Seite gesperrt hat! 🙂 Sagen zu wollen, wie man reagiert, wenn es das eigene Fleisch und Blut betrifft ist wohl fehl am Platze. Trotzdem ein markantes Zeichen und Wasser auf die Mühlen der Emerging-Kritiker…

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  3. Anstatt „can-you-be-gay-and-christian“ sollte es im Falle von Brian McLaren lieber heißen: „can-you-reject-the-cornerstones-of christianity-and still-be-christian?“.

    In der Einleitung zu deinem neuen Buch von Ungeniertheit der Frager zu reden, ist lustig, weil gerade die prominenten Vertreter der EmCh im Rahmen ihres postmodernen Paradigmenwechsel-Programms mit großer Ungeniertheit über die Eckpfeiler historischen Christentums hinwegreiten.

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  4. lese das Buch, vielleicht ändert sich dann deine Meinung. Vielleicht auch nicht! 🙂

    Das „ungeniert“ gilt von meiner Seite nicht so sehr der theologischen Diskussion, die finde ich ja nötig, sondern der Einstellung: „Lügen um der Wahrheit willen“, wie es ein Kritiker mal genannt hat.

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