„Symposium zur christlichen Erziehung: Zwischen Furcht und Freiheit“

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Was ist überhaupt christlich an einer christlichen Erziehung? Und wie sieht das praktisch aus? Auf welche Weise versuchen Eltern, ihren Glauben weiterzugeben? Und was verändert sich? Die Erziehung oder das Christliche? Welche Ziele, Werte und Normen leiten die Erziehung an? Wie wird der Glaube vermittelt? Welche gemeinsamen (geistlichen) Praktiken und Rituale gibt es? Welches Gottesbild wollen die Eltern an ihre Kinder weitergeben? Inwiefern wird der Glaube praktisch vorgelebt? Welche Rolle spielt körperliche Strafe? Wie wird über Sexualität in der Familie geredet? Und wie hängt die Familienerziehung mit dem Gemeindeleben zusammen?

Über zwei Jahre lang hat das Forschungsinstitut empirica an diesen Fragen geforscht und 1750 christliche Väter und Mütter befragt. Die Ergebnisse geben spannende Einblicke in die Realität heutiger christlicher Erziehung. Immer wieder geht es um die Spannung, den Kindern einerseits Freiheit geben, sie aber andererseits unbedingt zum Glauben führen zu wollen. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie werden beim Symposium vorgestellt, kommentiert und für konkrete Praxisfragen weiterentwickelt.

Das Symposium wendet sich an Interessierte (besonders Eltern), ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende in Kirche und Gemeinde, Pädagoginnen und Pädagogen, Wissenschaftler.

Neben der Vorstellung der Studie wird es einen wissenschaftlichen Kommentar von Prof. Dr. Friedrich Schweitzer (Uni Tübingen) und einen praktischen Kommentar von Torsten Hebel (Blu:Boks) geben. Am Nachmittag werden verschiedene Themen in sechs Workshop praktisch reflektiert und gemeinsam überlegt, was das für Familien und Gemeinden heißen kann.

Wir freuen uns auf einen sehr spannenden und interessanten Tag.

Da an diesem Tag auch das Buch zur Studie präsentiert wird, war der Verlag besonders spendabel und alle Teilnehmenden bekommen mit dem Tagespreis ein Exemplar des Buchs „Zwischen Furcht und Freiheit – Das Dilemma der christlichen Erziehung“ dazu!

Mehr Infos zum Symposium, Flyern etc. gibt es hier.

Anmelden kann man sich hier.

Alles auf einen Blick: Der Flyer.

Gerne verschicken wir auch Flyer.

 

Die wichtigsten Daten noch mal in Kürze:

Wann? 11. Februar 2017, 10:00 h bis 17:00 h
Wo? Campushalle, Hugo-Preuß-Str. 2-4, 34131 Kassel

 

7 Comments

  1. Hochaktuell! Wird bei dem Symposium auch auf die möglichen „Altlasten“, die evangelikale Eltern aus ihrer eigenen Kindheit mit sich tragen, eingegangen (Gottesbild; Gehorsamszwang, Bekehrungsdruck, …) ?

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  2. ja, wir haben die befragten Eltern a) nach ihrer eigenen Erziehung als Kind gefragt und b) nach ihrer heutigen Erziehung, da haben sich spannende Unterschiede ergeben….

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  3. Wie gut, wenn nicht alles unreflektiert übernommen wurde! Ich erlebe allerdings auch immer wieder bei frommen Kindern der 70ern heute tiefsitzende Berührungsängste mit Nichtchristen und vermute da einen Zusammenhang … spannend…!

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  4. Stichwort „Altlasten“, „wounded healer“,… – bin mir nicht sicher: Inwieweit würde sich hier aus Ihrer Sicht eine Literaturstudie über die christlichen Kindermaterialien der 70er im Rahmen einer BA-Arbeit anbieten ?
    Zu welchem Fokus würden Sie mir raten? Haben Sie herzlichen Dank für eine kurze Stellungnahme (siehe auch meine mail von heute).

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