“Kirche als Experimentierraum Gottes – Gemeinsam Gemeinde gestalten.”

Theologie

Ich schätze Zielgruppengemeinde und wir brauchen milieuorientierte und kontextualisierte neue Formen für Kirche und ich bin überzeugt, dass es Jugendkirchen braucht, aber tief in mir schlägt mein Herzen für generations- und milieuübergreifende Gemeinden und Kirchen. Für mutige Experimentierräume Gottes, in denen wir das gemeinsam leben und träumen und die verschiedenen Formen den Unterdrückungen als Christ*innen konsequent entgegenleben, wie Paulus es in seiner Vision in Galater 3,28 schreibt: die kulturellen Differenzen („Griechen und Juden“), die geschlechtliche Unterdrückung („Männer und Frauen“) und die Ausbeutung durch Ungleichheit („Freie und Sklaven“). Gemeinde ist solch ein Ort der Integration und nicht der Ausgrenzung. Sie überwindet Grenzen in unserem Kopf, unserem Herzen, unserer Kultur, unseren Milieus, unserer Theologie und auch Grenzen zwischen den Generationen. Wiederherstellung von Gemeinschaft ist Gottes großes Ziel in und mit dieser Welt! Diese Gemeinschaft heißt: sich einbringen, einander tragen, ermutigen und ermahnen. So wird die Gemeinde zu einem Lebensnetz, das tatsächlich trägt und stärkt. Je enger das Netz der Beziehungen geknüpft ist, umso weniger Menschen fallen durch. Und es gibt immer Menschen, die darauf warten, angesprochen und einbezogen zu werden. So hat die Gemeinde die Chance, ein Ort zu sein, wo jede und jeder angenommen und wertgeschätzt ist – unabhängig von Geschlecht, Alter, Milieu, Leistungsfähigkeit, Nationalität etc. Möglichkeiten, dies umzusetzen, gibt es viele, das Geheimnis liegt wie meist im einfachen Tun des Guten. Gemeinschaft ist in unserer individualisierten Gesellschaft vielleicht das kostbarste Gut! Wir sollten sie schützen und sie schätzen. Gemeinde hat einen generationsübergreifenden Schatz. Jung und Alt gehören in der Gemeinde zusammen und brauchen einander.

Für diesen Traum haben wir dieses Buch geschrieben:

Ein Buch, dass die neue Generation, die „Sundays for Future“ fördern und fordern möchte! Ich und wir glauben an diese neue und von Gott begabte Generation, aber sie braucht auch Raum und Platz und Unterstützung. Wir versuchen diese Generation zu stärken, sie mit den „Älteren“ zu verbinden und ganz praktische Vorschläge zu machen, wie gemeinsam Gemeinde gestaltet werden kann.

Es ist ein Praxisbuch mit vielen konkreten Vorschlägen für den Gemeindealltag, didaktischen Übungen und sogar Kopiervorlagen. 😉

Seit über 20 Jahre arbeite ich nun sehr gerne mit Mentoring und bin mehr denn je überzeugt, dass Mentoring eine gute Methode für geistliches Wachstum einer Gemeinde ist. Was bisher immer fehlte, war ein Mentoringkonzept für die ganze Gemeinde und das gibt es jetzt hier! Praktisch erprobt stellen wir unsere Tools zur Umsetzung vor und sind gespannt, ob wie es sich umsetzen lässt. 😉

Und nicht zuletzt: Es war mir eine Freude und Ehre mit Carolin Krämer dieses Buch zu planen und zu schreiben. Das Buch war deine Idee und ich habe sie gerne aufgenommen und mitgemacht. Dein großes Herz für die neue Generation und für Gemeinde hat mich immer wieder ermutigt und mitgerissen. Danke!

Ein Dank geht auch an den Neukirchener Verlag, der an diesen Traum, der ja gerade etwas aus der Zeit fällt, von Anfang an geglaubt hat!

 

Was Andere über das Buch sagen:

„Gemeinde, die nur auf die Jugend setzt? Blödsinn. Wir brauchen die geistlichen Mütter und Väter. “Gemeinsam Gemeinde gestalten” malt dafür die strategische Vision, die Jung und Alt Lust macht, Neues auszuprobieren.“

Stefan Pahl, erster Vorsitzender des christlichen Mentoring Netzwerks Deutschland

 

„Gut verständlich, praktisch und vor allem zukunftsorientiert weist dieses Buch einen möglichen Weg in die Zukunft unserer Gemeinden. Zusammen – alt und jung – das ist Gemeinde.“

Torsten Hebel,Leiter der BluBoks Berlin,

 

„Mentoring, so sind die Autoren Carolin Krämer und Tobias Faix, überzeugt, spielt dabei eine ganz wesentliche Rolle. Sie zeigen konkret und praxisnah auf, wie ein Mentoringkonzept in einer Gemeinde generationsübergreifend umgesetzt werden kann und geben eine anwendungsorientierte Hilfestellung für eine gelingende Nachwuchsarbeit. Ein Must-Have für alle, die die Generation von Morgen investieren wollen.“

Dr. Anke Wiedekind, Pfarrerin & Mentorin

 

„Dieses Buch ist bitternötig, denn es schließt eine vorhandene Lücke für eine zukunftsträchtige Gemeindearbeit. Deshalb freue ich mich über dieses Buch sehr und finde es toll, wie praktisch es ist und wie leicht die Anwendungen gemacht sind.“

Evi Rodemann, Theologin & Mentorin

 

“Viele Gemeinden möchten ihren Jugendlichen einen Platz einräumen und ihnen helfen, ein lebendiges mündiges Christsein zu gestalten. Mentoring könnte ein Königsweg dafür sein. Aber Vorsicht: Es wird sowohl die Jugendlichen als auch ihre Begleitenden verändern.“

Hans-Hermann Pompe, Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste

Hier gibt es einen Überblick über den Inhalt, sowie eine Leseprobe.

 

 

 

 

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